Archiv für Oktober, 2011

Fiji Time!

13 Tage Fiji – Island hopping – 6  Inseln: meine Geschichte aus dem Paradies…oder so…

Da keiner mit mir nach Fiji wollte, ging ich halt alleine :)  Von Sydney sind es ca. 4 Stunden Flug. Angekommen und vom tropischen Klima erschlagen, ging es direkt ins Hostel für eine Nacht. Am Flughafen lernte ich schon direkt ein paar Mädels kennen, die das selbe Hostel gebucht hatten. Eingecheckt – gegessen – ins Bett!

Ich buchte einen organisierten Trip, in dem alles inklusive war – so wenig Stress wie möglich :) Man fährt von Insel zu Insel mit einem Katamaran und verbringt insgesamt auf fast jeder Insel 2 Nächte. Jede Insel ist total einzigartig. Von einer total kleinen Insel, bis zur Insel mit rießem Vulkanfelsen, Dschungel und und und. Interessant ist, dass auf einigen der größeren Inseln auch Dörfer sind, in denen Fijianer in einfachen Verhältnissen leben.

Am nächsten Morgen ging es auf die erste Insel  ca. eine halbe Std. vom Festland entfernt “South Sea Island”. Die Insel ist so klein, dass man in 4 Minuten einmal drum rum laufen kann. Mit mir ging noch ein Engländer vom Katamaran, Deano. Die erste Nacht verbrachten wir nur zu 4. auf der Insel, was sehr entspannt war. Und dann trank ich zum ersten Mal den berühmten “Kava”.

Kava ist eine Wurzel und wird in Pulver zermahlen. Man schüttet das Pulver in einen Stoffbeutel und “wäscht” diesen in einer Schale voll Wasser. Das Zeug schmeckt ganz schön widerlich…ungefähr wie Erde mit Wasser :) Jedoch hat das ganze eine Wirkung: “Alle drinken Kava in Fiji, deshalb sind wir alle so faul!” erklärte mir ein Mitarbeiter von der Insel :)  Man bekommt Kava in einer Kokusnußschale gereicht und schon nach der ersten Schale wird die Zunge taub, anschließend wird man richtig müde und entspannt.

Am nächsten Tag kam Ashley auf der Insel an, auch ein Engländer, mit dem wir sehr viel unternahmen. Nach 2 Nächten “South Sea Island” ging es gemeinsam zur nächsten Insel “Waya Lailai”. Insgesamt kann ich nur sagen, dass man die Zeit hauptsächlich mit Chillen in Hängematten, Schnorcheln, Kayak fahren, Lesen, Schlafen und Karten spielen verbringt…alles ist einfach nur entspannt.

Die nächste Insel “Korovou” hatte ein super schönes Reef zum Schnorcheln. Das Geniale war, keiner wusste es :D So wanderten wir zu dritt mit unserem Schnorchelzeug über die Insel zum einsamen”Honeymoon Beach”. Wahnsinn! Superbunte Unterwasserwelt! Das tolle an “Korovou” sind die Abende: man sitz gemeinsam am Strand am Lagerfeuer mit einer Gitarre, einem Bier in der Hand (oder Rum mit Cola), singt alte Schnulzen-songs und genießt den genialen Sternenhimmel!

Weiter ging es zur nördlichsten Insel “Nabua Lodge”. Traaauuummmm! Dieses Resort war richtig schön: türkises Wasser, schöne Bungalows, tolles Essen. Düdüm….! Oder auch nicht. Ich lag schön in meiner Hängematte, wie jeden Tag und dann drehte es mir den Magen um. Magen-Darm-Grippe (oder so) willkommen! Ich schlug mir die 2 Nächte rum und so ging es schon weiter zur nächsten Insel: “Mantaray Resort”.

“Mantaray Resort” war wirklich das tollste, sauberste und beste Resort. Da gabs sogar Pizza!!! Man muss dazu sagen, dass alle Inseln, auf denen wir waren, für Backpacker ausgelegt und sehr einfach sind. Aber dieses Resort hatte wirklich einen höheren Standard. Eigentlich hätten wir hier nur eine Nacht bleiben sollen, aber da es meinem Magen immer noch nicht so gut ging entschieden wir spontan einfach eine Nacht länger zu bleiben! Jeden Morgen gibt es die Möglichkeit mit bis zu 4m großen Mantarays zu schwimmen, aber wir hatten natürlich das super Glück, dass an diesen 2 Tagen keine Mantarays unterwegs waren. Düdüm!

Auf zur letzten Insel “Beachcomber Island” die Partyinsel. Eine recht kleine Insel, aber sehr touristisch ausgelegt (vor allem für Australier :) ). Der Essens-/Partybereich bestand aus einem zweistöckigen, überdachten Gebäude, dessen Boden aus Sand bestand. Tanzen ist deshalb eine ganz schöne exercise :) Außerdem gibt es ein “Dorm” mit 100 Betten, in dem wir geschlafen haben. Meinen letzten Abend feierten wir und dann ging es leider ohne Deano und Ashley zum Festland zurück. War wirklich eine super Zeit mit den zweien!

Bevor ich wieder nach Sydney zurück flog hatte ich noch einige Stunden Zeit und so entschied ich mit einem anderen Deutschen, den ich auf einer Insel zuvor schon kennenlernte, in die Stadt Nadi reinzufahren.  In der Innenstadt war es ganz schön heiß und schwül, obwohl es recht bewölkt war. Insgesamt leben auf Fiji sehr viele Inder. Es kam einen vor in Indien zu sein, da man kaum Fijianer gesehen hat, überall indische Gerüche und Musik. Am Ende der Hauptstraße kamen wir zu einem total bunten Hindu-Tempel. Nach einer kleinen Shoppingtour ging es dann leider zum Flughafen.

2 Wochen Fiji ist perfekt! War eine tolle Zeit, in der ich viele neue Leute kennen gelernt habe. Und zum Entspannen ist es einfach der richtige Ort, denn überall heißt es “Fiji Time”: “wann kommt denn der Katamaran?” – “Um 14Uhr- Fiji Time”. Das bedeutet 15Uhr oder später :D

In Sydney angekommen ging es ein paar Tage später leider ins Krankenhaus! Dieses Mal hat sich der Verdacht einer Thrombose bestätigt! Und so hing ich leider 10 Tage im Krankenhaus fest.

Oktober 1, 2011 at 9:38 vormittags Hinterlasse einen Kommentar


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